Jann Jakobs stellt Diskussionstafel auf

Jann Jakobs weiht die erste Tafel ein

Heute stellte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die erste Diskussionstafel zum Potsdamer Toleranzedikt vor. Die Initiatoren läuten damit die nächste Runde des stadtweit angelegten Diskussionsprozesses ein. Mitten auf der Brandenburger Straße, neben der Familie Grün ließ es sich das Stadtoberhaupt nicht nehmen, mit gutem Vorbild voran zu gehen und gleich selbst zum Stift zu greifen.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen werden nach und nach überall im Stadtbild große weiße Tafeln auftauchen, die mit einer Größe von 2,20 m Länge und 1,90 m Höhe zum Nachdenken über Toleranz, Weltoffenheit und das Zusammenleben in der Stadt anregen sollen. Alle PotsdamerInnen sind eingeladen, sich mit kleinen Beiträgen, Fotos, Zeichnungen, Aufklebern usw. an der Diskussion zu beteiligen und so den Toleranzgedanken zum Stadtgespräch werden zu lassen.

„Wir wünschen uns eine bunte Diskussion, die die Vielfalt dieser Stadt aufzeigt“, so Projektkoordinator Daniel Wetzel. „Die Tafeln sollen zu einem Treffpunkt werden, an dem regelmäßig Diskussionen und Streitgespräche ausgefochten werden.“

Als Zeitraum ist der komplette Monat Mai geplant. Doch die Tafeln sollen auch darüber hinaus Wirkung haben. Am Ende werden die Ergebnisse des interaktiven Diskussionsprozesses in einer Ausstellung zusammengefasst. Darüber hinaus finden zentrale Aussagen Eingang in das neue Potsdamer Toleranzedikt, das Ende dieses Jahres als verbindliche Vereinbarung aller PotsdamerInnen verabschiedet wird.

Die Standorte der bisher aufgestellten Tafeln findet man unter www.potsdamer-toleranzedikt.de.  

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