Kartoffel-Kaczynski go oder vielmehr stay at home!

Neulich hab ich einen wunderbaren Artikel von einem gewissen Gerald L. im Hamburg-Blog gelesen. Darin wir ziemlich heftig gegen einen möglichen Hamburg-Besuch des polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski protestiert.
Dem kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Gemeinsam mit seinem Bruder Jaroslaw (Ministerpräsident) regieren die Kaczynski unseren Ostnachbarn und werfen das Land ideologisch um Dekaden zurück.
Sie stehen nicht nur für die Wiedereinführung der Todesstrafe. So dass es konservativer kaum geht, wehren sie sich vehement gegen die Gleichberechtigung von Homo- und Heterosexuellen.
Gerald L. tut gut daran, wenn er diese Gesinnung als „geradezu antizivilisatorisch“ deklariert. Also falls die Bundesregierung, der Oberbürgermeister, oder wer auch immer, irgendwann von der Sau geritten, auf die Idee kommen sollten, den von der taz einst formidabel als Kartoffel karikierten, Politiker nach Potsdam einzuladen, steh ich aber mit einem geeigneten Transparent vor dem Rathaus.

5 Gedanken zu „Kartoffel-Kaczynski go oder vielmehr stay at home!

  1. Hudelberts

    Die Anspielung mit der Kartoffel finde ich einfach nur peinlich. Man sollte doch sachlich bleiben.
    Und man darf nicht vergessen, daß diese Regierung und dieser Präsident demokratisch legitimiert sind.
    Mit Beleidigungen ist jedenfalls keinem weitergeholfen.

  2. Anne Maas

    Das ist ganz und gar nicht das, was ich von einem Blog erwarte. Hier sollte geschlichtet, nicht polarisiert und gehetzt werden.

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