Liebes Tagebuch,
also man soll ja nicht so pingelig sein, sondern immer schön positiv bleiben. Hatte ich wirklich auch vor, doch wenn ich dann plötzlich “Kreislauf” kriege, ist das leichter gesagt als getan.
Aber lass
“Wir machen ein Wochenende in
Gleich nach der Ankunft eiligst im Hotel eingecheckt, Schlösser und Parks durchforstet, aus weiter Entfernung die Villa des Herrn Jauch bestaunt (ihn selbst sah ich kurz bei der Einweihung einer Kirche -14.Juni 08-, im Gespräch vertieft)) und dann kam jener Moment, wo alles auf einmal ganz anders war. “Ich habe großen Appetit auf Schokolade.” Dabei strahlte
Anfangs beeindruckte die Häuserfassade, die
Gasthäuser und Restaurant versprachen Ambiente, Flair, Gemütlichkeit, beinahe eine qualvoll schwierige Auswahl, bis plötzlich an einer Strassenecke genau das erschien, was Sonja in Entzückung versetzte.
“Schau mal, daaaaa…” Aufgeregt zeigte sie auf die über dem Eingang stehenden Schriftzüge. In goldenen Buchstaben versprach man uns nicht einfach Schokolade, sondern Choolade!
Liebes Tagebuch, keine Angst, ich werde Dich jetzt nicht mit endlosen Details einer schönen Einrichtung langweilen, ich komme jetzt zum Punkt.
Also:
Sonja bestellte heisse Chocolade (schreiben wir es mal stilvoll, lach), löffelte so in Genuß versunken vor sich hin, als mein Kennerblick im Nebenraum eine Bedienung bemerkte, deren Anblick spontan Herzklopfen verursachte.
So etwa in stattlichen 1,78 Grösse, schlank und kurze schwarze Haare. Anfänglich nur prüfend in die Gegen sehend, ob ein Gast noch ihrer Hilfe bedarf, wogegen die Augen ihrer nicht minder charmanten Chefin wohlgefällig auf zufriedene Gäste schaute.
Ich vergaß mein Bier, überredete Sonja zu einer zweiten Tasse im Nebenraum, was natürlich Protest verursachte. “Ich kann doch auch hier meine Chokolade geniessen, wieso denn da drüben? Und seit wann willst du kein Bier mehr? Das ist aber neu!” Mühsam erklärte ich, es wäre im Nebenraum nochmals gemütlicher, der Duft der Chocolade hätte mich animiert usw, usw, wobei die Chefin im Hintergrund wissend lächelte…
Jaaa, ich hatte Glück, jene Bedienung kam an unseren Tisch, fragte freundlich nach unseren Wünschen und dann kreuzten sich unsere Blicke. Aus, vorbei, Herzsprünge, Schweißtropfen auf meiner Stirn, zitternde Hände und die Stimme wollte auch nicht so recht. “Äh; ja, diese Chocolade, machen sie mal mit..ähm, also, machen sie mal was….” Sonja schaute
Liebes Tagebuch, ein wenig ist das nun schon her und ich sitze vor meinem PC, schreibe die übliche Dinge für meinen Verleger und habe neben mir eine kleine Tafel Schokolade liegen. Ein Freund brachte sie mir aus Belgien mit, es soll sich um etwas ganz Einzigartiges handeln, so sprach er geheimnissvoll.
Langsam wickelte ich die Tafel aus dem Geschenkpapier. Der Duft nach Kakao und Gewürzen stieg verführerisch in meine Nase. Dann traf
Ich las völlig perplex auf der Verpackung: Sweet Jane…
I´ve got the blues…
Allerdings ist mir nun auch eins restlos klar geworden: Schokolade ist mehr als nur eine Süßigkeit…oh J-a-n-e…
Dieser Eintrag wurde verfasst am Montag, 16. Juni 2008 um 10:06 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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