Potsdam-Blog: Das Weblog von Potsdamern für Potsdamer

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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Fr
8
Sep '06

JWD janz weit draussen #4

In einem kleinen Dorf hinter Caputh - in Ferch - verbirgt sich ein kulinarisches Kleinod:
DIE WILDSCHWEINBÄCKEREI

Am Dorfrand rechts, aus Caputh kommend:

dann durch einen kleinen Märchengarten:

in die Gaststube:

Bei schönem Wetter kann man auch draussen sitzen ;-)

Zu essen gibt es, na? Wild:

oder:

Die Tiere kann man entweder vor oder nach dem Essen besuchen in dem gegenübergelegenen Wildgehege.

Samson meint: hier sieht man ganz deutlich die Ambivalenz des Jägerberufes (denn der Besitzer ist ein Solcher): Auf der einen Seite Hege und Pflege und auf der Anderen die Jagd.
Aber für alle die Fleisch essen ein Traum von Wild, nur im eigenen Saft! Unverfälscht…
Die Vegetarier können sich ja im Wildgehege verlustieren, müssen ja nichts essen…

Weidmanns heil

Potsdam - SKA- City tonite

Tja so kann das gehen: An einem Abend zwei SKA- Konzerte in einer Stadt.

Wer aber eher auf die ganz jungen Kapellen steht, der sollte heute Abend in den Jugendclub S 13 (unter´m Dach) im SPARTACUS (ihr wisst wo der ist!!) gehen.
Dort könnt ihr die Ergebnisse eines Musik- Worksshops, denn der S 13 zusammen mit der Kreuzberger Musikalischen Aktion durchgeführt hat, bestaunen:

Ab 19.00 Uhr Konzert mit

Pityfuck u. Reziproke (SKA / PUNK)
+ Workshoppräsentation

Also Reenies und Rude Boys, is schwer diesmal….. make your choice! Now!

Reminder

Heute Abend ab 21.00 Uhr im LINDENPARK

THE RUFFIANS - Potsdams berühmteste SKA- Band…

“Spiel befehl! Die Ruffians haben ne neue CD, jetzt müssen se ran”
support: Klartext

So, ihr Reenies und Rude Boys, go out for the spirit of 69!

Wer die Bombe hat, hat dann auch leere Taschen

Gab wohl doch das eine oder andere Problem!
Fragt sich nur, welche Zeitung ist jetzt besser informiert? Die MAZ (siehe vorangeganger Eintrag) oder die PNN:

“Trotzdem äußerten gestern viele Potsdamer Kritik an der Vorgehensweise. Denn wer am Vortag keine Zeitung gelesen hatte, wusste nicht, wo das Sperrgebiet endete. Ordnungsamtsmitarbeiter hatten am Mittwoch zwar Handzettel verteilt. Doch auf diesen stand lediglich die Aufforderung, die Wohnungen zu verlassen – eine Skizze des abgeriegelten Areals fehlte ebenso wie die Adressen, wo sich die Betroffenen während der Evakuierung aufhalten können. So bleiben gestern das Bürgerhaus am Schlaatz und die Nikolaikirche am Alten Markt leer – obwohl beide Einrichtungen als Unterkunft für Betroffene geöffnet haben. In der Nikolaikirche warten vier Mitarbeiter umsonst auf die Kurzzeit-Obdachlosen. Obwohl sie extra Brötchen geschmiert und Kaffee gekocht haben.”

Aber richtig arm dran ist der “Bombenbesitzer”:

“Doch Geld verlangen wird die Verwaltung auf jeden Fall von dem Unternehmen: „Wir sind angehalten, die Einsätze in Rechnung zu stellen“, so Ordnungsbeigeordnete Elona Müller. Denn die Evakuierungsmaßnahme muss der Grundstückseigentümer zahlen, so Müller. Er sei der „Besitzer der Bombe“. Wegen der Entschärfung des Sprengkörpers aus dem Zweiten Weltkrieg waren gestern 280 Mitarbeiter der Stadt im Einsatz und 50 Feuerwehrleute und Polizisten, um ein Gebiet mit 12 000 Anwohnern zu sperren. Wie teuer Evakuierung und Entschärfung insgesamt waren, stehe noch nicht fest. Allerdings habe die Entschärfung der Bombe im Bergmann-Klinikum im vergangenen Jahr samt Räumung „eine sechsstellige Summe“ gekostet. Zahlen musste das städtische Krankenhaus.”

Mehr dazu: http://pnn.de/potsdam/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.09.2006/2762104.pnn#art

Wenn man aber darüber mal nachdenkt: Könnte man ja auch denken, das die nachfolgenden Regierungen schon das Erbe annehmen könnten….

Samson fragt: Was wäre, wenn die Bombe explodiert wäre? Wer bekäme dann die Rechnung….

Von der Bombe lernen, heisst siegen lernen

Da hat das ja nun endlich mal geklappt. Vor allem nach der letzten Bomben-Schlappe der Stadtverwaltung!

“Bereits um 8.30 Uhr zogen fast drei Hundertschaften Verwaltungsmitarbeiter, erstmals bei einer solchen Aktion in leuchtend orangefarbene Warnwesten gehüllt, durchs Sperrgebiet und kontrollierten den Stand der Evakuierung. Seit dem frühen Morgen wurden zudem von der Feuerwehr die Transporte von rund 100 nicht gehfähigen älteren Einwohnern zum Treffpunkt Freizeit organisiert.”

Na bitte! und dann noch Kaffee und Kuchen und Kinderscherze im Treffpunkt Freizeit… Vielleicht sollten die Mitarbeiter dort doch lieber auf Altenpflege umsteigen, denn das kann man in diesem (neu rekonstruierten) Haus sicher gut..

Mehr dazu: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10777754/60709/

Samson meint: Immer auf die orangenen Warnwesten achten, denn dann ist Evakuierung in Vollzug… oder doch nur ein kaputtes Auto am Strassenrand?!

Tatwaffe Zeitung

So schnell kann es gehen:


(Foto: selber)

man möchte, noch schlaftrunken, aus dem Haus gehen und stürzt fast über diesen Haufen aus, wahrscheinlich sinnlos, bedrucktem Papier.
Es ist ja in Ordnung das sich die Kids etwas Kohle verdienen, aber auch die die dazu beitragen sollten einen ordentlichen Joh (Lieferung) machen. Hier handelt es sich um die aktuelle Ausgabe des “Posdamers”…

Samson meint: Watch your step!